In vielen Bundesländern ist es wieder so weit. Die Jagd auf die schlauen Räuber kann beginnen. Wer jetzt denkt, dass er bei der Revierrundfahrt mit der Flinte ein paar Krähen erlegen kann, der wird meist mit leeren Händen nach Hause gehen. Für einen erfolgreichen Ansitz auf die Vögel ist einiges an Planung notwendig. Fangen wir an.
Inhaltsübersicht
Auskundschaften der Schlafbäume und Flugrouten
Bevor es losgeht, werden bei den Revierfahrten die Schlafbäume gesichtet. Sind die Bäume gefunden, kann ich beim nächsten Ansitz die Flugrouten der Krähen beobachten und auch die Futter- und Sammelplätze ausmachen. Diese können durch die Saison, wegen Nahrungsangebot und landwirtschaftlicher Nutzung variieren. Kenne ich die Flugrouten, suche ich mir einen strategisch günstigen Platz zur Jagd. Das Lockbild sollte von dort aus weit einsehbar sein.
Tarnung für die Krähenjagd
Ohne gute Tarnung läuft nichts. Bei den Tarnschirmen gibt es einige Varianten. Ob ausklappbar oder Tarnzelt, wir haben uns den Schirm mit Tarnnetzen selbst gebaut. Das Tarnnetz an vier Kanthölzer befestigt und für die Befestigungen im Boden in die Hölzer lange Schrauben gebohrt, den Kopf der Schrauben mit einem Winkelschleifer abgetrennt. Diese Variante ist auch schnell aufgebaut und nimmt nicht viel Platz weg. Wichtig ist aber auch die persönliche Tarnung. Hier empfehlen wir die Überziehanzüge von Deerhunter – Sneaky 3D oder wenn man nicht so auf Insektenstiche steht, ist man mit der Hart-Ural-Serie gut beraten.
Das freundliche Lockbild
Oft wird dieses Lockbild verwendet, da es sehr erfolgversprechend ist. Hier werden beflockte Lockkrähen am Feld verteilt eingesetzt. Wichtig ist, dass die Krähen sauber sind und nicht im Feld umgefallen herumliegen. Bei der Anzahl der Lockkrähen kommt es oft auf die Jahreszeit an. Bei einem guten Lockbild kommt es nicht nur auf die Anzahl der Krähen an, sondern auch auf ihre Anordnung. Eine oder zwei gut sichtbare Wächterkrähen, an einem hohen Mast befestigt, erhöhen ebenfalls die Lockwirkung.
Das feindliche Lockbild
Seltener wird das feindliche Lockbild verwendet. Empfohlen wird, dies wenige Male im Jahr und über einen kurzen Zeitraum anzuwenden. Bei dieser Lockvariante wird eine Uhu-Attrappe mit einigen Lockkrähen positioniert. Die Krähen in direkter Nähe der Uhu-Attrappe oder als geschlagene Krähe direkt unter dem Uhu. Als Lockruf eignet sich bei dieser Variante der Klageruf oder das Hassen von Rabenkrähen. Auch diese Rufe können mit den Krähenlockern der Lockschmiede erzeugt werden.
Neues Mundstück, satterer Sound, noch einfacher zu bedienen. Der neue Krähenlocker "Lockschmiede - Crow Call V3" ist der wohl am meisten genutzte Krähenlocker in Deutschland. Er hat einen sehr realistischen Klang und ist leicht zu bedienen. Somit ist er sowohl für den Anfänger, als auch für den Profi bestens geeignet. Der Wildlocker besteht aus europäischem Nussbaum aus regionalen Wäldern, das für eine höhere Haltbarkeit speziell veredelt wird. Da jeder Jagdlocker aus der Lockschmiede ein echtes Unikat ist, kann das Holz eine andere Maserung aufweisen. Durch das neue, in der Lockschmiede entwickelte und in Deutschland produzierte Mundstück, kannst Du auch mit wenig Übung die perfekte Locktöne erzeugen. Der Wildlocker lässt sich noch einfacher spielen als sein Vorgänger. Eine digitale Bedienungsanleitung in Form eines QR-Codes, um das Erklärvideo jederzeit auf dem Smartphone abspielen zu können, befindet sich in jeder Verpackung. Damit verzichten wir auf Papierausdrucke und Datenträger wie DVD´s. Gut für die Umwelt, gut für Dich. Zu jedem Locker wird eine Umhängeschnur mitgeliefert. Alle Lockschmiede Jagdlocker sind deutsche Qualitätsprodukte und werden in Handarbeit vom Lockschmied Nils Kradel persönlich gestimmt. Auch die Materialien genügen höchsten Ansprüchen. Denn Dein Jagderfolg ist uns wichtig. Material: Mundstück - Kunststoff Polycarbonat Klangkörper - Nussbaum Reichweite: Über 800 m
Verschiedene Lockinstrumente
Da sich auch in der Natur nicht jede Krähe gleich anhört, ist es auch bei der Lockjagd sinnvoll, verschiedene Locker zu benutzen, wie z.B. den Krähenlocker V3 oder den Altkrähenlocker V3 von Lockschmiede. Meist ist dann der einfache Sammelruf ausreichend, um die Vögel anzulocken. Mit den Lockinstrumenten könnt ihr die Wirkung des Lockbildes um einiges verbessern.
Ich hoffe, wir konnten euch ein paar Tipps für eine erfolgreiche Jagd geben. Zur richtigen Flinte kann ich euch keine Empfehlung geben. Die Waffe muss zu euch passen. Mit einigem an Übung auf dem Tontaubenstand wird auch die nächste Krähenjagd sicher ein Erfolg.
FAQ zur Krähenjagd
Wann ist die beste Zeit, um auf Krähen zu jagen?
Die beste Zeit für die Krähenjagd ist früh morgens oder spät abends, wenn die Vögel am aktivsten sind.
Welche Ausrüstung benötige ich für die Krähenjagd?
Wichtig ist eine gute Tarnung, wie Tarnnetze oder Tarnzelte. Zudem sind Lockkrähen und verschiedene Lockinstrumente von Vorteil, um die Krähen anzulocken.
Wie platziere ich die Lockkrähen am besten?
Die Lockkrähen sollten sauber und aufrecht im Feld stehen. Eine oder zwei gut sichtbare Wächterkrähen erhöhen die Lockwirkung.
Welche Kleidung ist für die Krähenjagd geeignet?
Leichte Tarnkleidung, die sich gut an die Umgebung anpasst, ist ideal. Überziehanzüge wie der Sneaky 3D von Deerhunter oder die Hart-Ural-Serie bieten zusätzlichen Schutz vor Insekten.
Ich wünsche euch Waidmannsheil und guten Anblick!
Autor: Thomas Wierer - Jäger und Experte bei HUNTIFY 08/2024